My Love my Soul 1...






Auf eigene Weise

wie ein Blatt
im Wind
so drehst
du dich

dabei vergisst
du dich
drehst
auf der gleichen
Stelle
und kommst
aus dem
Gleichgewicht

warum drehst
du dich
im Kreise
auf deine eigene
Weise?

sei Still
sei Leise
einfach nur
auf deine Weise

05.08.2003




Eine Gestalt


Leichte Winde wehen
durch die langen
weichen Haare,
lassen das Gesicht
in einem anderen
Licht erscheinen,
die Augen leuchten
so wie ein Sonnenstrahl,
die Wangen
sich zart Rot färben,
welch sinnliche Lippen
sich da offenbaren,
so stehst du da,
schmale freie Schultern,
die Haut schimmert
im warmen Licht,
welch anglitz,
welch Gestalt,
welch frevel wäre es
diese samtige Haut
zu berühren,
oh nein
niemals sollen Hände
diesen Körper erkunden,
dieses Wesen
ist erschaffen,
für die Augen,
für die Sinne,
für die Gedanken,
doch niemals
für Berührungen

16.01.2003



Des Schicksals Wege

Des Schicksals Wege
sind unergründbar,
wohin auch der Weg führt
aufrecht und geradeaus,
wird dieser Weg genommen,
mit dieser Sehnsucht im Herzen
und Hoffnug im Sein,
wohl dann...
auf den Weg..
nicht zurück blickend,
denn des Schicksals Wege
führen auch an das Ziel.

24.02.2003



Die erste Nacht mit Dir

als wäre es
Gestern gewesen
Erinnerungen
werden wach

die Liebe kam
durch diese Türe
ein lächeln
umspielte
dein Gesicht
in deine Augen
konnte ich sehen
wie in einen
tiefen See

ein sanfter Kuss
machte die ersten
Schritte so leicht
die Welt ward mein
als die erste
Berrührung begang

zaghaft beging
deine Hand
zu wandern
und lies es zu
das der Wiederstand
Stück um Stück nach lies

aus erstarrten Körpern
wurden weiche
nach Sehnsucht
suchenden Hautfäden
für Momente
schien das Herz
still zu stehen

die Sinne
wie in Trance
schienen
sich im Kreise
zu drehen

sehe noch heute
diese kleine
Schweistropfen
wie sie über
deinen Hals
hinab glitten...

und fühle dein lächeln
das sich verfühererisch
um deine Lippen verfing

noch heute sehe ich
Bilder von Gestern
als wären sie
Heute gemalt

31.05.2003



Die Fee auf Deiner Schulter

Es liegt nur
einige Wochen zurück
dein junges Leben
hing an einem Seidenen Glück
wie konnte es nur geschehen
wie konnte das Auto dich übersehen?
es geschah so unmittelbar
keiner erkannte die Gefahr

du lagst danieder
zerbrochen die jungen Glieder
Sekunden zwieschen
Hoffen und Bangen
würdest du je
das Leben wieder erlangen?
doch dein Leben wird begleitet
von einer besonderen Fee

Sie sitzt auf deiner Schulter
schaut stets auf dich hinunter
und schaut
ganz leise
nie laut
auf dein junges Herz
so das du nie erleiden mußt
des jungen Lebens Schmerz

die Fee hat auch ihre Begleiter
drei kleine rosa Reiter
die des Nachts
wenn du nicht schlafen kannst
dir nehmen deine große Angst
verjagen all die Geister
die deine Träume belasten

jetzt liegst du da
den Tränen nah
weil deine Wunden
sind so sehr verbunden
du kannst dich kaum bewegen
ach dein junges Leben
wird auf eine
harde Probe gestellt
du denkst,
wie ungerecht ist die Welt

doch eines weis ich genau
Morgen ist deine Welt
nicht mehr grau
denn dann wird erhellt
dein Gesicht ganz schnell
weil,du weist ja
heute und immer da
wird die kleine Fee
mit ihren Gesellen
auf deine Schultern sein

15.09.2003




Ein erwachen

Sodann der stille Morgen anbricht...
blicke in das warme Sonnenlicht,

Trau tropft von den Wangen...
rinnt hinab,berührt das Gras,

Geist,Seele und Blut...
sind erholt und ausgeruht,

in des Natur Gegenward aufzuwachen...
entweichend ein leises lachen,

ein zarter Nebel sich langsam erhebt...
spürbar das mein Gefühl lebt!

09.03.2003



Zarte Flügel...:


Welch Anblick es ist,
wenn zarte Flügel
sich ausbreiten,
unschuldig und jung,

die Flügel versuchen
sich zu erheben,
zaghaft sich bewegen,
langsam, mit bedacht,

ein Hauch des Windes,
leicht durch das Gefieder weht,
als wollte der Wind
erheben die Flügel empor,

zarte Flügel,
lasse dir nur Zeit
bis deine Schwingen
sind für diese Stunde bereit.

07.12.2002




Wohin

Wohin treibt mich
der Weg des Lebens,
wohin sollen meine
Augen blicken...
wohin wird die Reise
des eigenen Seins hingehen....
wohin,in welche Richtung
wird das Herz schlagen....
wohin wird der Verstand
sein Pendel ausschlagen....
wohin mit all den Gefühlen,
die sein..
und doch nicht sein dürfen...
wohin mit den Worten,
die nie gesagt,
geschrieben werden....
wohin mit dem Kopf,
der mit Mauern umringt ist....
wohin nur....
ich weis es,
ich weis es nicht!

Ps.momente der Fragen!
ich mußte es schreiben.

11.11.2002



Welch ein Wind

Welch ein Tag welch eine Stunde,
Welch Minute welch Sekunde.
Der Himmel verdunkelte sich,
Die Wolken breiten ihre Flügel aus.
Gebannt und voller Spannung warte ich,
Die Luft zuerst,so Still welch ein graus,
Doch Plötzlich zerbricht die Stille,
Aufgehört hat der Gesang der Grille.
Die Blätter in den Bäumen sich wiegen
erst langsam,dann beginnen sie zu fliegen.
Der Wind kündigt die Laune der Natur an.
Zieht mich in seinen Bann.
So stark weht dieser unbändige Wind,
Er kam,doch unerwartet und geschwind,
Haare wehen über mein Gesicht.
Ein Glas vom Tisch fällt und zerbricht,
Der Regen fällt aus allen sich bietenden Wolken,
benetzt das Papier das ich versuchte zu halten...
Kurze Blitze erhellen,umringen das geschehen,...
kurze momente,Sekunden, Lichter kommen und gehen..
All diese Momente zum greifen nah.......
Ich war dabei als es geschah.....

22.10.2002



Träume aus Glas


Träume die zerbrechen,
wie Glas,
hinterlassen nicht nur
Scherben,
Träume die zerbrechen
wie Glas,
lassen einen Traum zurück,
der so zart und zerbrechlich war
wie Glas!

02.12.2002



Welch Anblick...


Schließe meine Augen
und sehe was ich sehe...
ein Meer von Träumen,
Träume die so real sind
als könnte ich sie greifen,
mitten in diesen Bildern
da stehst du...

so nah und doch so fern
wie ein erloschener Stern,
so stehst du da
traurige Augen gleiten
über Körper,
lassen erschaudern,
jeder Blick
jeder Atemzug
läst den Raum verzaubern,

so stehst du da
so fern und doch so nah,
ein Duft der Sinne
über den Boden schwebt,
sanft erhebst sich deine Stimme
flüsterst leise...
das du lebst,

so stehst du da
so fern und doch so nah,
deine blassen Wangen
sich leicht erröten,
dein hauchdünnes Kleide
weich wie Seide
sanft im Winde weht,
dies zauberhaften Anblick
wird nie vergehen...

21.03.2003



Narren haben keine Wünsche

einmal nur schlafen können,
ohne dabei in dem  Nebel vergehen
einmal nur wieder träumen zu können,
ohne auf der Reise unter zu gehen,
einmal,nur ein einzigstes mal

...fliegen durch die Nacht
...bis die Sonne wieder lacht
...den Regenbogen sehen
...auf ihn tanzen und stehen

...sternenträume binden
...das letzte Einhorn finden
...Musik ganz neu erleben
...schwerelos wieder schweben

...rastlos sich verfangen
...in unendlichem Verlangen
...wehrlos sich ergeben
...immer weiter streben

...träumend erwachen
...mit einem echten lachen

Doch Narren haben keine Wünsche...

2002





Nicht fertig gewordenes Leben

Das Leben wurde dir verweigert
zu einer Zeit
da dein Körper noch nicht fertig war

für mich
warst du schon ein Mensch
hattest ein Herz
eine Seele

auch wenn
du noch nicht
fertig
geworden bist

und nur Gott weis
warum es so gekommen ist

1999



Stille Gedanken

Stille,vertrauter  Nacht
und ganz sacht
schwingen Träume
über graziele Bäume

Träume,ohne Gewald
lassen sich nieder
wie zarte Glieder
in das ruhige Blättermeer

2000


Worte für den Tag

wenn ich es gefunden habe...
weis ich wonach ich gesucht habe
gehe nur dahin,wohin dich der
Wind trägt,schlafe da wo
der Sonnenschein
deine seele trift,wache auf wo
die Nacht dein Begleiter war.

2001


In meinem Verstand

in meinem Verstand
kann ich an Ihre Liebe
zum ersten Mal glauben,

in meinem Verstand
sehe ich ihn,
wenn Sie in Ihrer speziellen
Weise schreien,

in meinem Verstand
 höre ich Ihren Ruf,
aber ich bin blind,

in meinem Verstand
sind Sie nah bei mir,
aber ich kann
Sie nicht finden,

in meinem Verstand
warum nur in meinem Verstand...

2000


Des Schicksals Wege

des Schicksals Wege
sind unergründbar,
wohin auch der Weg führt
aufrecht und geradeaus,
wird dieser Weg genommen,
mit dieser Sehnsucht im Herzen
und Hoffnug im Sein,
wohl dann...
auf den Weg..
nicht zurück blickend
denn des Schicksals Wege
führen auch an das Ziel.

2003



 Wie eine Blume im Wind
 
Ich fliege und schwebe
in Deinen Gedanken und Seele
so wie eine Blume im Wind

Blüten fallen...
Augen schliesen sich...
Körper rufen...
so wie eine Blume im Wind...

Hände begingen zu wandern...
Gedanken begeben sich auf die Reise...
und der Wind weht weg, jegliche Befangenheit 
so wie eine Blume im Wind

2003




Wenn…

Wenn ich eine Wolke wäre….
Würde ich auf die Erde herab sehen…..
Wenn ich ein Baum wäre ……..
Würde ich mich im winde wiegen….
Wenn ich ein Meer wäre…….
Würde ich mich weit hinaus gleiten lassen…
Wenn ich ein Sturm wäre…..
Würde ich über die Berge wehen……
Wenn ich ein Gefühl wäre……
Würde ich frei fliegen……
Wenn ich die Liebe wäre…
Würde ich mich verbergen…..
Wenn ich..Ich wäre……
Was wäre dann…….?
Wenn……..
Warum eigentlich wenn……..?

2002





Ein Vogel

Ein junger Vogel fiel aus seinem Nest,
hinab auf die grüne Wiese,
da wo Blumen im winde wiegen,
seine Flügel waren noch zu schwach,
um frei in der Luft zu fliegen,
nun liegt der Vogel auf der Erde,
zwischen Blumen und Gras,
er schaut hinauf in den blauen Himmel,
Wolken ziehen vorbei,
die Sonne sendet ihre Strahlen herab,
der Vogel versucht seine Flügel zu schlagen,
doch welch grausames Schicksal,
zerbrochen ist ein Flügel,
sollte er verdammt sein hier zu liegen?
Ausgesetzt der grausamen Natur…?
Steh auf kleiner Vogel,
kämpfe für dein Leben,
steh auf kleiner Vogel,
steh auf…..

2002



Auf eigene Weise

wie ein Blatt
im Wind
so drehst
du dich

dabei vergisst
du dich
drehst
auf der gleichen
Stelle
und kommst
aus dem
Gleichgewicht

warum drehst
du dich
im Kreise
auf deine eigene
Weise?

sei Still
sei Leise
einfach nur
auf deine Weise

05.08.2003





Erkenntnis

würde es
die Vergangenheit
nicht geben
wäre
die Zukunft
ein Triumph
und die
Gegenwart
ein Sieg

2003




In der Gegenward

sieh das Kerzenlicht
tauche ein
in das Leuchten
des Scheins
hör zu
was die Stille dir erzählt
folge ihrem Klang
schwerelos
feierlich
im Einklang
mit dir selbst

2002


Frau sein...

eine Frau läuft nicht nur
sie schwebt
des Weges entlang

eine Frau schaut nicht nur
sie läßt ihre Blicke
durch den Raum gleiten

eine Frau spricht nicht nur
sie haucht Worte
in zarte Seelen

eine Frau schläft nicht nur
sie nimmt
Gott und die Welt
mit in das Land der Träume

eine Frau riecht nicht nur
sie duftet so betöhrend
einer Blumenlandschaft gleich

eine Frau schreibt nicht nur
sie läst die Feder
über des Blattes Papier schweben
woraus pure Wortgeflüster entstehen

eine Frau liebt nicht nur
sie gibt sich
jedesmal selbst
als wäre es
das letze mal im Leben

somit ist eine Frau
nicht nur Frau
sondern ein Wezen
das von den Göttern
erschaffen wurde

bedenkt dieses
ihr Männer
da drausen...

2003


                        Ein Augenblick                          

ich sah mich um
erblickte dich
sah in dein Gesicht
 
um mich herum
erfasste mich
dieses Gefühl
zu gehen
zu stehen

ein innerer Kampf
der Seele beginnt,
verlieren kann ich nicht...
bleibe einfach stehen.

2002


Freiheit

sanft in den Händen
mit Ruhe bedecken
so möchte ich ihn halten

doch die Freiheit drängt
der Vogel will fliegen
seine Welt erkunden
und neue Ozeane finden

möge er fliegen
weit hinaus
seine Schwingne
sollen Kraft ihm geben
flieg kleiner Vogel
denn dir gehört die Welt
still fliegt er fort
zurück bleiben leere Hände...



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